Pascal Marcel Dreier

2019
  1. Multispecies Archaeology

2018
  1. Yves Saint Laurent’s Opium and the Opium Wars in China
  2. Dreaming of CRISPR 
  3. Interspecies Cannibalism
  4. Chroma Politics
  5. Aquarium
  6. Affect and Interface
  7. Becoming (with) Monsters

2017
  1. Human/Being

This site is an ongoing project and is updated daily. 
Here you can find the archive ︎

ABSTRACT
    Working at intersections of art, design, strategy and research—by crossing and dissolving boundaries between speculation and realities, research and practice, but most importantly between species. More information ︎

UPCOMING
    2019/07
Academy of Media Arts Cologne Annual Exhibition – Rundgang (10.-14.)


ImprintArenaMedium, Insta ︎
Mark

PROJECT 201903
SHANGHAI MUNICIPAL ABATTOIR 1933
GER




Hintergründe: Shanghai Municipal Abattoir 


      In dieser Fotocollage werden Bilder, die ich vor Ort erstellt habe zusammen mit Archivmaterial und Text gezeigt. Hier habe ich mich dafür entschieden, diese voneinander zu trennen und Zusammenhänge systematischer darzustellen.
      Betonend möchte ich folgend auf die historische Architektur des Schlachthauses eingehen, sowie die Renovierung beziehungsweise den Umbau zu einem “Samen der Gentrifizierung” und dessen heutige Nutzung. 

Historisches Schlachthaus 



        Erbaut wurde das Schlachthaus 1933 in einer angespannten Lage. Im Januar 1932 wurde Shanghai von der Japanischen Marine angegriffen  damals 

###für das internationale settlement errichtet, nicht wirklich die chinesische Bevölkerung###

There is even a religious element to the design. All the windows sowie die “Öffnung” des das innere Rondell umschließenden Gebäudes were built facing west, the direction of the Buddhist holy land. This was thought to help aid the cattle’s process of reincarnation. On a more practical note, it is also the wind direction in Shanghai and helped to counter the smell of slaughter.



Funktionalistische Elemente wie (300) Säulen zur Auseinandertreibung der Tiere, Brücken verschiedener Breite, um den Zustrom zu regulieren, sowie die dünnsten Brücken, um den Arbeitenden Zuflucht zu gewähren, sollte unter den Tieren Panik ausbrechen. 




Privat, Öffentlich, Geheim –
Kurze Genealogie der Schlachthäuser
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Architektur und Mensch-Tier
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Umbauprojekt
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        gentrifizierung, vielleicht auch um die alte Wohnsiedlung im Hongkou-Bezirk (in welchem sich später, ab 1937, auch das Shanghaier Ghetto befand) schneller loszuwerden, die in einer guten lage 1km vom bund entfernt die geschäftsmöglichkeiten raubt. 





Heutige Nutzung und Kritik
 
        Wenn ein Gebäude als “##Tötungsmaschine” entworfen wurde, ist es imperativ, daraus eine – nicht-religiöse – Gedenkstätte aufzubauen. Zugleich ist dieses Gebäude ein eindrucksvolles Werk des Art-Deco mit überraschend funktionalistischen Elementen und wird von Architekturinteressierten aus aller Welt besucht. Eine Erhaltung der Strukturen hätten es wiederum vereinfacht, sich an Orten, die nun mit Shops besetzt sind, den ehemaligen Alltag – das Leid und das Töten, sowie auch prekäre Arbeitsbedingungen – vorzustellen. 


Dieses Projekt entstand im Rahmen meines Forschungsaufenthalts in China im März 2019.

Betreut von:
Prof. Dr. Ralph Kauz, Institut für Orient- und Asienwissenschaften, Abteilung f. Sinologie, Universität Bonn
Stefani Jürries M.A., Institut für Orient- und Asienwissenschaften, Abteilung f. Sinologie, Universität Bonn
Prof. Ute Hörner, Kunsthochschule für Medien Köln
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Referenzen
1    Wang, Yi-Wen, and John Pendlebury. “The Modern Abattoir as a Machine for Killing: the Municipal Abattoir of the Shanghai International Settlement, 1933.” Architectural Research Quarterly 20, no. 2 (2016): 131–44. doi:10.1017/S1359135516000294.